Zurückgekehrte Migrant*innen sich selbst überlassen

27.01.2021 - Lateinamerika Nachrichten

Zurückgekehrte Migrant*innen sich selbst überlassen
(Bild von Alles nochmal von vorn: Wilmer Cardona und seine kleine Familie in San Pedro Sula. Foto: Radio Progreso)
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Nachdem die jüngste Migrationskarawane nach Mexiko in Guatemala gewaltsam gestoppt und aufgelöst wurde, hat die honduranischen Regierung die Teilnehmenden in Bussen vom Grenzort La Florida bis zum Busbahnhof im honduranischen San Pedro Sula transportiert. Dort wurden sie ihrem Schicksal überlassen und müssen nun versuchen, ohne Essen oder Geld in ihre Heimatgemeinden zurückzukehren.

Nichtregierungsorganisationen wie die christliche Hilfsorganisation CASM (Comisión Acción Social Menonita) kümmern sich um die Zurückkehrenden. Sie seien jedoch nicht in der Lage, sich um alle zu kümmern, beklagt Mercedes Pérez von CASM gegenüber Radio Progreso. Obwohl sich die Leute in schlechtem Zustand befänden, seien keine statlichen oder internationalen Hilfsorganisationen vor Ort, kritisiert sie.

Betteln für die Fahrtkosten

Am Busterminal von San Pedro Sula bettelt Nilda Hernández mit ihrem Partner und dem einjährigen Sohn. Sie muss 2.000 Lempiras (knapp 68 Euro) zusammenbekommen, um mit dem Bus in ihre Heimatgemeinde La Unión zu gelangen, erklärt sie. Sie sei tieftraurig, da sie gehofft habe, bis in die USA zu gelangen. Dort wollten sie Geld zum Wiederaufbau ihres Hauses verdienen, das durch die Hurricane Eta und Iota im November schwer beschädigt worden sei.

Wilmer Cardona ist erst 22 und schon Vater von zwei kleinen Kindern. Mit seiner Familie nahm er an der Karawane teil, ebenfalls in der Hoffnung, in die USA zu gelangen, um seinen Kindern eine Zukunft bieten zu können. Jetzte ist er wieder in San Pedro Sula, niedergeschlagen und ohne Geld, aber mit dem festen Vorhaben, sich bald wieder auf die Migrationsroute in den Norden zu machen.

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Kategorien: Menschenrechte, Migranten, Mittelamerika, Südamerika
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